Hans-Christian Wille

2012 Recital-program Hans-Christian Wille

Loremipsum

Für 2012 habe ich mir ein Programm, überwiegend bestehend aus klassischen Sonaten und Chopin, ausgesucht, dass rechts zu sehen ist.

Es ist immer ziemlich sicher und beliebt, ein Konzert mit Scarlatti Sonaten zu beginnen und beschert dem Interpreten zumeist ein Gefühl der Sicherheit ganz zu Beginn seines Auftritts. Dieses heißt aber auf keinen Fall, die Scarlatti-Sonaten zu „Einspielstücken“ zu degradieren, dafür sind sie viel zu farbig, anspruchsvoll und teilweise auch virtuos geschrieben. Für mich ist es wichtig, sich zum Auftakt eines Rezitals seines Könnens sicher zu sein, d.h. kein Experiment zuzulassen. Dieses Gefühl ist mir bei dieser Werkreihenfolge so gut wie sicher; schätze ich doch die beiden Beethoven Sonaten als adäquate Beispiele für das besondere Schaffen des Komponisten als Entwickler der klassischen zur romantischen Sonate.

Als einziges Werk, aus meinem 2011er Repertoire übernommenen, ist die Haydn Sonate von mir bereits in den Ausführungen zum letztjährigen Programm beschrieben worden. Ravel ist, bedingt durch meine Ausbildung, für mich wie ein Muß in vielen, meiner Konzterprogramme. 2012 zwar nur durch ein kurzes Stück gewürdigt, dafür mit Jeux d’eau, den „Wasserspielen“, aber nicht weniger exponiert und charmant, als mit einem seiner mehrsätzigen Werke. Zum Abschluß folgten dann die ersten beiden von Chopins Balladen in umgekehrter Reihenfolge, was der sich steigernden Dramatik im g-Moll Werk geschuldet ist.

In 2012 I did focus my recital repertoire on classical sonatas and Chopin, which looked like this:

Scarlatti: Sonata E-Major, K 380 (L 23)
Beethoven: Sonata No. 5, c-Minor, op. 10/1
Sonata No. 17, d-Minor, op. 31/2

-----

Haydn: Sonata C-Major, HBV 50
Ravel: „Jeux d’eau“
Chopin: Ballade No. 2, F-Major, op. 38
Ballade No. 1, g-Minor op. 23

To ensure a successful appearance requires a creating of comfortable feeling right at the beginning of the performance. Many of my colleges approve, that this works out with selected Scarlatti sonatas. But – that doesn’t mean, to downgrade these picturesque pieces as a “warm up” at the outset of a great recital! For me, it ensures to open with a perfect composed repertoire and transfer this feeling to following program. In this case the two Beethoven sonatas, which I like, because they clarify the composers development from classic to romantic.

As I mentioned about the Hadyn in my last years program, this is the only piece from 2011, I did add to the 2012’s. As Ravel’s is a kind of must for me, this years French composers repertoire came out much shorter, but with the “water-games” not at all less charming. Last but not least there are the first two Chopin Ballades, which I did present in changed order due the character of the g-Minor, which rises more and continuous dramatically, than in the second one.


2011 Recital-program Hans-Christian Wille

Loremipsum

2011 habe ich mir für meine Konzerte eines der schwierigsten Programme ausgewählt, man kann es rechts sehen:

Die Haydn C-Dur Sonate HBV 50 ist ein wunderbares und jugendliches Werk, mit dem sich sehr gut ein Konzert eröffnen lässt, wenn man dieses auf eine lebendige und humorvolle Art zu tun gedenkt und sofort die Aufmerksamkeit des Publikums gewinnen möchte. Nun, spätestens bei den danach folgenden Paganini-Variationen kann man sich der Aufmerksamkeit des Publikums sicher sein. Gewählt habe ich den Brahms und Liszt, um im Jubiläumsjahr Liszts 2011 einen Vergleich der Bearbeitungen der Caprice des Violinvirtuosen Paganini gegenüberzustellen. Auch wenn ich zu bedenken geben muß, dass uns die letzte der Listschen Paganini-Etüden eher als Zugabe nach einem Konzert begegnet.

Das Motto „Vergleich“ stand auch für den 2. Teil meines Konzertprogramms: Dieses konnte ich anhand von zwei Suiten demonstrieren, deren Bachsche streng in der Tradition einer barocken Satzfolge steht und die Tombeau von Ravel, nicht minder streng verfasst, aber französischer Tradition entlehnt, mit ihrer technisch fulminant herausfordernden „Toccata“ am Ende, eine interessante Gegenüberstellung zum Bach zulässt. Aus pianistischer Sicht und bei optimaler Vorbereitung der Toccata wird diese, nach überstandenem „Fugendschungel“ des aus Gedächtnisgründen gefürchteten 2. Satzes der Ravelsuite, zum erfolgreichen, fast erholsamen und publikumswirksamen Schlußstück eines jeden Konzertes.

In 2011 I did add some of the most difficult repertoire to my concert-program, which looked like this:

Haydn: Sonata C-Major, HBV 50
Brahms: Paganini-Variations 1st book
Liszt: Paganini-Study No. 6

-----

Bach: Engl. Suite, No 3, g-minor
Ravel : Le Tombeau de Couperin

The Hadyn C-major sonata is a very good juvenile piece, to start with, when you like to open a recital with an alive sense of humour to have an alert audience. Anyhow not later than the Paganini-Variations, any audience behaves attentive. These both books of variations I did choose in context with the Liszt anniversary in 2011 and the conscious comparison. As I recognize Liszt’s a-minor study more convinces as an encore right after finishing a performance.

Comparison also was the substance for my programs second half: To show the contrast between the historical “baroque” suite and the impacts result to an impressionistic piece of music, of one of my most beloved masters and teacher of my teacher: Maurice Ravel. Those, who are familiar with “Le Tombeau”, know about the tremendous technical challenge of the suites final piece, the toccata. But being glad after “surviving” the fugues memory-jungle, Ravel’s toccata seams like a recreation from this!


2010

Loremipsum

2010 gab ich im Frühjahr Konzerte in Taiwan. U.A. fand ein Auftritt in Taipeh, in der „National Concert Hall“ statt und einer in der „National Central University NCU in Zhongli“. Zu sehen sind Bilder die rund um diesen Auftritt aufgenommen wurden.

In spring 2010 I did perform in Taiwan. A.o. the concerts took place in Taipei’s national concert hall as well as in National Central University NCU in Zhongli, Taoyuan County. See the picture from the concert in NCU.